So schuf Werner Big Image

1980: Werner Schäfer entdeckte als selbständiger Industriefotograf bei einem Auftrag in Australien zum ersten Mal ein großes Bild auf Stoff. Neben der Größe und dem Material des Fotos, begeisterte Ihn vor allem auch die Unempfindlichkeit und einfache Handhabung des Stoffbildes.

1981: Die Suche nach der Herkunft führte ihn über Los Angeles nach England. Dort hatte gerade eine Untergruppe des Unilever-Konzerns die europäische Generalagentur für die Produktion und den Vertrieb großer Bilder auf Stoff erhalten. Werner Schäfers damalige Firma Bildcentrum AB übernahm schließlich den Vertrieb großer Airbrush- Bilder in Skandinavien. Sie war über einige Jahre der größte Wiederverkäufer in ganz Europa. Die gelieferten Aufträge entsprachen allerdings nicht immer seinen Ansprüchen an Qualität und Farbe.

1987: Selbst als die Produktion in England stagnierte, verfolgte Werner weiter sein Ziel, Bilderlebnisse noch größer zu machen. Er kaufte einen gebrauchten Printer aus Amerika und stellte diesen in einer leeren Fabrikhalle auf. Trotz sorgfältiger Installation und großem Enthusiasmus zeigten sich aber schnell erste Schwächen der Maschine. Aufträge konnten nicht ordnungsgemäß durchlaufen und vom Verkäufer der Maschine war keine Unterstützung zu erwarten.

Aufgeben kam für Werner aber nicht in Frage. So setzte er sich intensiv mit der Technologie der Großbilddrucker auseinander, machte sie sich zu Eigen und entwickelte sie weiter. Mit Hilfe von zwei Studenten der technischen Hochschule Stockholm wurde die zuvor analoge Technik radikal verändert und auf digitale Computersteuerung umgestellt. BIG IMAGE SYSTEMS, wie die Firma inzwischen hieß, entwickelte nun ihre eigenen Maschinen und wurde mit einer modernisierten Airbrush-Technik weltweit einzigartig.

1993: Gründung der deutschen Schwestergesellschaft bei Berlin. Diese startete zunächst als Vertriebsgesellschaft und wurde 1995 zum Produktionsstandort erweitert. Heute arbeiten in beiden Betrieben zusammen ca. 60 Personen.

1998: BIG IMAGE SYSTEMS Schweden zog in die jetzigen Räume ein, einen alten Flugzeughangar an Hägernäs Strand in Täby.

2013: ”Infinitus”, der weltweit größte Digitaldrucker, nimmt die Produktion auf. Doch große Bilder brauchen große Räume. Deshalb beschloss Werner Schäfer mit seiner Crew aus Deutschland im Mai 2013 in 3.400 m² große Produktionshallen, in unmittelbarer Nachbarschaft zum berühmten Filmstudio Babelsberg, umzuziehen.

Im Laufe der Jahre hat Big Image Systems mit vielen Studenten verschiedener Fakultäten zusammengearbeitet und konnte seine Begeisterung stets weitergeben. Geschäftsführer Andreas Skantze war ein 18-jähriger Schüler mit Computerinteresse, als er in den Ferien erstmalig bei uns arbeitete. Werners Frau Margrit und sein Sohn Tomas trugen in den ersten Jahren aktiv zum Aufbau der Firma bei und auch die Töchter Johanna und Anne Susan haben heute Schlüsselpositionen im Familienbetrieb. Die deutsche Schwesterfirma in Potsdam wird mit vereinten Kräften nun gemeinsam geleitet, um die Vision des Gründers weiter zu führen: Die Welt mit Bildern, die Menschen berühren, interessanter zu machen, so dass nur das Erlebnis die Größe noch übertrifft.